Archiv für den Monat Mai 2009

Save the date – Erstes Treffen für Mitglieder und Interessierte

26. Mai 2009 von admin | keine Kommentare

Am 20. August wollen wir um 18:00 Uhr in Zürich Mitglieder und Interessierte einladen, um über die ersten Schritte des Verbandes zu informieren. An der Abendveranstaltung werden die Jahresziele des Verbandes vorgestellt. Wir wollen über die geplanten Aktivitäten, die Finanzierung und die Organisation des Verbandes informieren. 

Roland Binz wird die Veranstaltung mit einem Referat über seine Erfahrungen als Krisenkommunikationsspezialist beginnen. 

Datum: Donnerstag, 20. August 2009
Uhrzeit: ab 18:00 Uhr 
Ort: Zürich, genaue Location wird noch bekannt gegeben 

Wir freuen uns, möglichst viele Neumitglieder und an einer Mitgliedschaft interessierte Spezialisten persönlich kennenzulernen. Anmeldung unter info@verband-krisenkommunikation.ch 

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Es geht auch anders… Beispiel Langenthal

26. Mai 2009 von Roland Binz | keine Kommentare

 

Tödlicher Fehler im Spital Langenthal BE: Eine 73-jährige Frau ist am 18. Mai nach einer Routine-Operation verstorben. Ihr wurde offenbar ein Beutel mit der falschen Blutgruppe angehängt. Mit diesem tragischen, potenziellen Krisenfall sah sich das Oberaargauer Spital urplötzlich konfrontiert. Doch im Gegensatz zum Spital Baden, reagiert Langenthal mit einer aktiven, transparenten und mitfühlenden Kommunikation. Ein Musterbeispiel.

«Es ist aber noch nicht abschliessend geklärt, ob die Frau tatsächlich an der falschen Transfusion starb», sagte Spitaldirektor Hans Peter Kuert gegenüber den Medien. Der Fehler sei umgehend nach der Operation festgestellt worden, trotz sofort eingeleiteten Rettungsmassnahmen habe man die Frau aber nicht mehr retten können. «Die ganze Verwechslung ist ein Schock für uns», erklärte Kuert. Und weiter: Ein derartiger Fehler dürfe nicht passieren. Die ganze Angelegenheit werde intern intensiv geprüft. Es handle sich um den ersten derartigen Zwischenfall in Langenthal. Die betroffenen Mitarbeiter des Spitals werden psychologisch betreut.

Ganzer Beitrag

Kurzanalyse: Im Gegensatz zum Kantonsspital Baden (siehe unten) steht hier der Chef, der Spitaldirektor, persönlich hin. Das Spital kommuniziert offensiv und bringt den Fall selber aktiv an die Öffentlichkeit. Es signalisiert Transparenz, gesteht von Beginn weg mögliche Fehler ein. Das schafft – bei aller Tragik des Todesfalls – Vertrauen und stärkt trotz der schwierigen und rufschädigenden Situation die Glaubwürdigkeit in das Spital Langenthal. Die Spitalleitung hatte sich offensichtlich präventiv auf mögliche Komplikationen vorbereitet. 

Mehr Aktuelles zum Thema Krisenkommunikation von Spitälern auf dem Krisenblog von Roland Binz

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Schweizer Verband für Krisenkommunikation gegründet

8. Mai 2009 von admin | keine Kommentare

Am 30. April wurde in Zürich der Schweizer Verband für Krisenkommunikation gegründet. Unter den Gründern und Mitgliedern des neuen Branchenverbandes finden sich namhafte Krisenkommunikationsspezialisten wie Roger Huber (Präsident), Roland Binz, Simon Hubacher, Urs Peter Naef,  Beatrice Tschanz, Peter Metzinger, Gaudenz Weber und weitere Unternehmen und Personen, die sich professionell mit der Krisenenvorbereitung, -bewältigung und nachbearbeitung auseinandersetzen (siehe Mitglieder). 

 

Oberste Priorität für den Verband hat die Qualitätssicherung und Professionalisierung in der Schweiz. Deshalb wollen wir schnell einen verbindlichen Kodex entwerfen und umsetzen, der die Mitglieder verpflichtet, sich an die geforderten Leitlinien und Qualitätsstandards des Verbandes zu halten.

 

Zweck des Verbandes ist es weiter, den Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern zu pflegen,  insbesondere mit berufsverwandten Institutionen und Unternehmen sowie mit Institutionen, die sich mit Forschung und Lehre zum Thema Krisenkommunikation und Reputationsmanagement auseinandersetzen. Weitere Informationen dazu sind in den Statuten zu finden.

 

Medienmitteilung zur Verbandsgründung (52 KB)

Interessierte für eine Mitgliedschaft können sich per Formular bewerben.

 

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