Archiv für den Monat Juni 2009

Airbus – Lohnt es sich, zu schweigen?

15. Juni 2009 von admin | keine Kommentare

Airbus droht nach dem Absturz der Air France Maschine letzte Woche im Atlantik weiter mit Argusaugen beobachtet zu werden. Bald wird jede ausgefallene Glühlampe über dem Sitz zum Medienereignis. Der Flugzeughersteller schweigt eisern. Lohnt sich diese Kommunikationsstrategie? fragt sich R. Binz auf dem Krisenblog.

Seine Kurzanalyse: Es ist in jedem Fall richtig, dass sich Airbus nicht auf Spekulationen einlässt und den Untersuchungsbehörden volle Unterstützung zusichert. Dennoch: Eine etwas offensivere Strategie, basierend auf Fakten und mitunter Emotionen vermittelnd, hätte zwei Vorteile: Es gäbe weniger Raum für Spekulationen. Folglich stünde Airbus als offenes Unternehmen da, das sich auch schwierigen Situationen stellt. Das wäre ein wichtiger Pfeiler für die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen von Airbus in der Öffentlichkeit. Ein nicht ganz zu unterschätzender Faktor, wenn es um’s Fliegen geht – erst recht in der derzeit schwierigen Wirtschaftslage. Ein Unternehmen verhindert Schlagzeilen selten dadurch, dass es eisern schweigt. Im Gegenteil.

Den vollständigen Artikel gibt es hier
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kurz vorgestellt: Bernadette Studer

15. Juni 2009 von admin | keine Kommentare

s:mmk, studer | marketing | medien | kommunikation,

Nach verschiedenen Stationen in den Marketing und Mediaabteilungen der grossen Verlagshäuser TAMedia,

Ringier, Jean Frey etc. war ich massgeblich an der Neulancierung des Nachrichtenmagazins

„FACTS“ sowie für die Frauenzeitschrift „edelweiss“ tätig. Anschliessend wechselte ich zur „Klinik Pallas“

als Leiterin Marketing und Kommunikation.

Bis April 2008 war ich als Verlagsleiterin verantwortlich für den Verlag Health Unit – eine Gesundheitsplattform

von Ringier – welche sich crossmedial (Zeitschriften – Gesundheit Sprechstunde,

monothematische Sonderhefte – TV-Sendung, Online, Gesundheitsaktivitäten) dem Thema Gesundheit

verschrieben hat.

Per 1. Mai 2008 habe ich mich mit dem Unternehmen s:mmk selbständig gemacht, um meine

Erfahrungen und das Wissen in den Bereichen Medien, Kommunikation und Gesundheit weiterzugeben.

Kommunikativer Umgang mit den Medien – Workshops zur Krisenkommunikation

Viele Spitäler und Unternehmen im Gesundheitswesen sind in Krisensituationen nicht genügend

vorbereitet: es fehlt ein Krisenstab mit klaren Strukturen, Zuständigkeiten sowie ein

Kommunikationskonzept, denn die Medien drängen auf sofortige Informationen.

In eintägigen Workshops „Kommunikativer Umgang mit den Medien“ vermittle ich in Zusammenarbeit mit

Patrick Rohr (Moderator und Bestseller-Autor) in verschiedenen Spitälern der Deutschschweiz die

Grundlagen der Kommunikation mit den Medien. Auch zeige ich verschiedene Mäglichkeiten für den

vertrauensvollen Umgang mit den Medien auf. Die praxisnahen Workshops richten sich vor allem an

Entscheidungsträger, Ärzte und Kommunikationsverantwortliche im Gesundheitswesen.

Bereitstellung eines „Erste-Hilfe-Koffers“ und offener Gedankenaustausch

Ich erwarte von einer Verbandsmitgliedschaft einen offenen und regen Gedankenaustausch zur

optimalen und erfolgreichen Ausübung einer professionellen Krisenkommunikation. Es wäre gut, wenn

der Verband Richtlinien und Leitplanken für einen klaren Qualitätsstandard innerhalb der

Krisenvorbereitung respektive Krisenbewältigung definiert und verfasst. Vor allem in Bezug auf

Glaubwürdigkeit und Image der Unternehmen wäre es gebührlich, wenn der Verband einen „Erste-Hilfe

Koffer“ bereitstellen könnte.


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kurz vorgestellt: Kuno Betschart

15. Juni 2009 von admin | keine Kommentare

Interview mit Kuno Betschart, Geschäftsführer Krisenintervention Schweiz

In welchen Fällen kommen Sie zum Einsatz?

Ein Todesfall, Überfall oder Suizid eines Mitarbeitenden kann in einer Organisation eine Krise auslösen. Für betroffene Personen wie Vorgesetzte, Personalfachpersonen etc. ist es oft unmöglich, die Übersicht zu behalten und die richtigen Schritte einzuleiten.

Hier setzt unsere Arbeit an. Wir bieten Unternehmen psychologische Soforthilfe an. Rund um die Uhr sind unsere Psychologinnen und Psychologen telefonisch erreichbar. Im Akutfall ist eine schnelle Reaktion essentiell.

Wie profitiere ich als Kunde?

Psychologische Unterstützung in der Akutphase einer Krise erleichtert deren Verarbeitung. Unsere Interventionen stabilisieren die Betroffenen, reduzieren krisenbedingte Arbeitsausfälle und fördern das Vertrauen in die Führung. Davon profitiert ein Unternehmen direkt.

Wie arbeiten Sie?

In unserer Arbeit legen wir Wert auf einen systemischen Ansatz. Zusammen mit unserem Kooperationspartner definieren wir die nächsten Schritte. Wichtig ist, dass alle Betroffenen erfasst werden und allfällige Stolpersteine erkannt werden. Die Massnahmen können auf der Ebene der Gruppe wie auch Einzelperson durchgeführt werden. In einigen Fällen genügt ein Telefoncoaching, in anderen setzen wir die Massnahmen zusammen mit unseren Auftraggebern um.

Über welche Erfahrungen verfügen Sie?

Seit über 20 Jahren sind wir im Krisenmanagement tätig. Neben KMU, Grossunternehmen wie Banken, Versicherungen zählen auch Schulen, soziale Institutionen und Gemeinden zu unseren Auftraggebern.

Das letzte Grossereignis war der Tsunami, wir unterstützen aber auch bei sexuellen Übergriffen, Suiziden, Arbeitsunfällen oder Todesfällen von Mitarbeitenden.

Was erhoffen Sie sich von der Verbandsmitgliedschaft?

Ich freue mich auf das erste Treffen und einen anregenden Erfahrungsaustausch. Mit unserem Beitritt erhoffe ich mir den Aufbau eines Netzwerkes.

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kurz vorgestellt: Ansgar Thießen

15. Juni 2009 von admin | keine Kommentare

Ansgar Thießen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Organisationskommunikation und Medienmanagement an der Université de Fribourg. Während seiner Forschungstätigkeit hat er sich auf strategische Krisenkommunikation und Reputationsmanagement spezialisiert. Seine praktischen Erfahrungen sammelte er in der Kommunikationsberatung (interne Kommunikation und Krisenkommunikation) sowie der Unternehmensberatung. Ansgar Thießen ist wissenschaftlicher Beirat des Schweizer Verbands für Krisenkommunikation.

“Mich reizt vor allem der interdisziplinäre Austausch – insbesondere der zwischen Wissenschaft und Praxis. Ich glaube, dass beide Seiten voneinander lernen können, um dem Krisenmanagement durch Krisenkommunikation zu einer Professionalisierung zu verhelfen.”

“Ich erhoffe mir von dem Verband die Etablierung eines schweizweiten Think Tanks, der sich mit Fragen der Krisenkommunikation interdisziplinär und kritisch auseinander setzt und so zu einer langfristigen Verbesserung der Kommunikation in Krisen beiträgt.”

Aktuelle Publikationen:

Nolting, T./Thießen, A. (2008): Krisenmanagement in der Mediengesellschaft. Potenziale und Perspektiven der Krisenkommunikation. VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Thießen, A. (2009): Crisis management in the media society. Communicative integrity as the key to safeguarding reputation in a crisis. In: Klewes, J./Wreschniok, R.: Reputation Capital. Building and maintaining trust in the 21st century. Springer.

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kurz vorgestellt: Porträt der Mitglieder

15. Juni 2009 von admin | keine Kommentare

In der nächsten Zeit wollen wir den Mitgliedern des Schweizer Verbandes für Krisenkommunikation die Möglichkeit geben, sich kurz vorzustellen. Aus diesem Grund werden wir in loser Folge Porträts, Interviews oder Kurzbeschreibungen unserer Mitglieder publizieren. Und zwar unter der Überschrift “kurz vorgestellt”.

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Bereits über 25 Mitglieder

3. Juni 2009 von Gaudenz Weber | keine Kommentare

Nach nur gut drei Wochen konnten wir gestern bereits das 25. Mitglied im Verband für Krisenkommunikation begrüssen. Das rege Interesse am Schweizer Verband für Krisenkommunikation freut uns sehr und zeigt, dass die Vernetzung und Stärkung der Krisenkommunikation in der Schweiz ein nicht befriedigtes Bedürfnis in der Kommunikationswelt ist. Diese Tatsache stärkt uns in unserer Mission, das Bewusstsein für die Tragweite und Bedeutung professioneller Krisenkommunikation auch in der Unternehmenswelt zu stärken. 

Neben zahlreichen Agenturmitgliedern und weiteren Krisenkommunikationsspezialisten finden sich im Verband bereits auch wie erwünscht Mitglieder aus berufsverwandten Bereichen, die für die Krisenvorbereitung, -bewältigung und -nachbereitung eine wichtige Rolle spielen. Darunter befinden sich Krisenmanager aus Unternehmen und Behörden, Kommunikationsverantwortliche aus Unternehmen und öffentlichen Institutionen, Care-Spezialisten, Journalisten und nicht zuletzt der erste Vertreter aus dem akademischen Bereich. 

Wir hoffen, das Interesse am Verband hält weiter an und die Mitgliederzahl steigt weiter an, so wie die Arbeiten im Hintergrund schnell vorangehen. Natürlich freuen wir uns nicht nur über neue Mitglieder, sondern auch über Unterstützung des Verbandes in diversen Angelegenheiten.

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