Kurz vorgestellt: Simon Kopp

18. August 2009 von admin | keine Kommentare

Medienarbeit mit Scheuklappen! – KRISENKOMMUNIKATION ALS CHANCE!

Simon Kopp war über 10 Jahre als Journalist und Moderator diverser Radio- und TV-Stationen tätig. Heute arbeitet er als Kommunikationsverantwortlicher der Luzerner Strafuntersuchungsbehörden und als Medientrainer und Studienleiter für „professionelle Medienarbeit“ am maz – der Schweizer Journalistenschule in Luzern. Sein Spezialgebiet ist die Krisenkommunikation.

Medienarbeit mit Scheuklappen

In meiner Arbeit als Leiter der Medienstelle der Strafuntersuchungs-behörden erlebe ich tagtäglich Situationen, welche sich zu akuten Krisen ausweiten können. Ereignisse wie z.B. das Hyflierunglück in Luzern haben mich im Bereich der Krisenkommunikation geprägt und sensibilisiert. Auch als Journalist war ich im Einsatz als Berichterstatter von Krisen-situationen. So z.B. als Reporter für SF TV beim Amoklauf in Zug oder auch beim Grounding der Swissair. Ich kenne die Krisenkommunikation somit von „beiden Seiten“ – sowohl als Medienverantwortlicher wie auch als berichtender Journalist.

Viele Unternehmen verpassen die Chance in der wirklichen Krisensituation professionell zu kommunizieren. Krisen sind trotz allem auch Chancen. Aber nur wenn sie als solche genutzt werden. Dabei kommt der Kommunikation eine wichtige – immer wieder unterschätzte – Rolle zu. Oft wurde oder wird die Medien arbeit noch vernachlässigt. Wenn kommuniziert wird, dann reaktiv und mit Scheuklappen.

Diese Erfahrungen werden in die Krisenkommunikationskurse am maz – der Schweizer Journalistenschule aktiv eingebaut. In Kleingruppen erarbeiten wir in den Kursen Krisenkommunikationskonzepte und erproben diese mit Fallbeispielen u.a. auch vor laufender Kamera.

Erwartungen an den Verband für Krisenkommunikation

Ich erwarte vom Verband für Krisenkommunikation ein breites Netzwerk von Spezialisten. Durch einen aktiven Informationsaustausch, aktuelle Inputreferate und Weiterbildungssequenzen soll sich ein wertvolles Netzwerk akkreditierter Krisenkommunikationsfachleute bilden. Ich erwarte zudem, dass die akkreditierten Mitglieder auch auf einen praxisbezogenen Erfahrungsrucksack im Bereich der Krisenkommunikation zurückgreifen können.

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