Archiv für den Monat September 2009

Verbandstreffen immer am ersten Mittwoch des Monats

29. September 2009 von admin | keine Kommentare
Die Reaktionen auf das erste Mitglieder-Treffen im August waren durchaus positiv und hat uns auch einige neue Mitglieder beschert. Wir wollen den Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern und zwischen weiteren Experten nun institutionalisieren. Deshalb haben wir beschlossen, jeweils den ersten Mittwoch im Monat in den Monaten November, Dezember, Februar, März, Mai, Juni, September und Oktober an 17:00 Uhr für diese Treffen zu reservieren.  Geplant sind jeweils ein einstündiges Referat mit anschliessenden Apéro und Get together oder aber auch alternative Programme wie Besuche in Kommunikationsabteilungen, Behörden und ähnlichem.

Am Mittwoch, 04. November 2009, wird Fritz Lehmann, Kommandant der Stadtpolizei Winterthur,  zum Thema  ”Der kleine Sun Tsu des kommunikativen Krieges” referieren. Dieser Termin findet auf jeden Fall in Winterthur statt, der Ort ist von der Teilnehmerzahl abhängig, weshalb ich darum bitte, schnell eine Anmeldung durchzugeben.
Anmeldung auf doodle

Am Mittwoch, 02. Dezember 2009 wird uns Netbreeze über die Tools, Techniken und Möglichkeiten des modernen Online-Monitorings und Issues Managements informieren. Dieses Treffen findet wieder in Zürich statt. Der genaue Ort ist noch nicht definiert und wird rechtzeitig mitgeteilt.
Anmeldung auf doodle

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch. Natürlich sind auch Nicht-Mitglieder herzlich willkommen. Anmeldungen sind auch über die Kommentarfunktion möglich.
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European Communication Monitor 2009: Krisenkommunikation auf Rang 3

16. September 2009 von admin | keine Kommentare

Die Resultate des European Communication Monitors 2009 zeigen, dass man sich in der Branchezukünftig auf Online-Medien und- Kanäle konzentrieren wird.  Der Zugang zum Top-Management ist noch immer mit Hürden verstellt. Reputationsmanagement und Krisenkommunikation gewinnen an Bedeutung, gelten aber nicht als Standardmodul der integrierten Kommunikation, sondern werden erst im Ernstfall betrieben. Anscheinend herrscht bei den verantwortlichen Kommunikatoren weiterhin das Verständnis, dass Krisenkommunikation erst bei Bedarf eingesetzt wird. Dabei sollte die Vorbereitung auf den kommunikativen Notfall eine der Disziplinen bleiben, die auch bei gekürzten Budgets und gerade bei der Verwendung neuer, dynamischer Tools direkt in die Corporate Communications eingebunden wird.

Am European Communication Monitor haben 2009 1’850 Kommunikationsfachleute aus 34 europäischen Ländern teilgenommen. Die Studie kommt zum Schluss, dass 73 Prozent der Befragten vom Top-Management berücksichtigt und 64 Prozent in Entscheidungsprozesse eingebunden werden, diese aber dennoch nicht das volle Potential strategischer Kommunikation ausschöpfen (können). Dabei hängt der strategische Einfluss auf das Management massiv von der hierarchischen Position ab, aber auch von der eingenommenen Rolle und den Dienstjahren.

Durch die Rezession sehen sich die Kommunikations-Spezialisten mit massiven Budget-Kürzungen konfrontiert. Dies hat zur Folge, das sich die Motivation, in neue und kostengünstige Tools zu investieren, vergrössert hat. Online-Kommunikation wird zukünftig klar als wichtigster Kanal bewertet, wobei insbesondere die Online-Medienarbeit und Social Media in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden. Die Abhängigkeiten von PR und Journalismus werden aber auch in Zukunft bestehen bleiben und die PR-Spezialisten sich den medialen Imperativen anpassen, so die geteilte Meinung.

Interessant ist die Einschätzung der wichtigsten Kommunikationsfelder heute und 2012:

Most important communication disciplins
Most important communication disciplins

Krisenkommunikation findet sich auf Platz 3 heute und scheidet 2012 aus den ersten fünf Plätzen aus. CSR scheint heute noch keine grosse Bedeutung zu haben, liegt 2012  an 4. Stelle. Es scheint, als ob Kommunikation weiterhin ein allgemein reaktiver Prozess bleibt. Als ob man im Moment versucht, die schlimmsten Spitzen der Krise kommunikativ zu glätten, später dann die resultierenden Probleme intern zu bewältigen und kommunikativ zu begleiten.

Das 100-seitige pdf zur Studie gibt es hier.

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kurz vorgestellt: Peter Eberhard

14. September 2009 von admin | keine Kommentare

Nach langjähriger Tätigkeit als Senior Consultant und Mitglied der Geschäftsleitung in einer der grossen Schweizer PR-Agenturen habe ich Ende 2007 meine eigene Kommunikationsagentur PEPR Peter Eberhard Public Relations gegründet. Im Rahmen meiner Beratungstätigkeit hatte und habe ich immer wieder mit der Querschnittsdisziplin Krisenkommunikation zu tun – von der Erarbeitung von Dispositiven zur Krisenkommunikation über Produktrückrufe bis hin zur ad hoc-Publizität börsenkotierter Firmen. Das ist manchmal stressig, aber jederzeit höchst spannend und deshalb dankbar. Was mich als regelmässiger Beobachter der Wirtschaftswelt immer wieder aufs Neue überrascht, ist die Tatsache, dass selbst gestandene und erfolgreiche Firmen im “Eintretensfall” in die immer gleichen Fallen treten. Dabei wäre schon viel gewonnen, wenn man auch in der Krise dem gesunden Menschenverstand die nötige Beachtung schenken würde – Hektik hin oder her.

Erwartungen an den Verband für Krisenkommunikation
Dass er durch geeignete Aktivitäten (Verlautbarungen und Veranstaltungen, z.B. jährliches “Krisensymposium” mit interessanten Fallbeispielen) Firmen und Organisationen für die Notwendigkeit eines adäquaten Krisendispositivs
sensibilisiert.

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kurz vorgestellt: Patrick Gantenbein

8. September 2009 von admin | keine Kommentare

Patrick Gantenbein ist seit zehn Jahren Informationsbeauftragter der Grenzwachtregion Basel. Nach der Grenzwachtausbildung war er in verschiedenen Positionen für das Grenzwachtkorps im In- und Ausland tätig. Am SPRI in Bern liess er sich zum PR-Fachmann ausbilden und besucht aktuell den Masterlehrgang „Kommunikationsmanagement“ der Hochschule Luzern.

Als Medienbeauftragter einer Blaulichtorganisation muss man rund um die Uhr mit nicht vorhersehbaren Ereignissen und entsprechender medialer Auswirkung rechnen. Die Sondersituation der Grenzstadt Basel bringt es mit sich, dass man nicht nur die Schweizer Medienlandschaft, sondern auch die deutsche und die französische Presse gut kennen muss. Gerade bei grenzüberschreitenden Themen ist es wichtig, zu wissen wie die Medien im Nachbarstaat „ticken“. Als Repräsentant des Bundes ist die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Medienbeauftragten der Kantone sowie der ausländischen Sicherheitsorgane das zentrale Element für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit.

Erwartungen an den Verband für Krisenkommunikation

Im Vordergrund steht der Informationsaustausch unter Spezialisten. Ebenfalls verspreche ich mir neue Inputs und auch eine kritische Selbstreflektion im Umgang mit Kommunikationskrisen. Wie George Bernhard Shaw treffend sagte: „Manche halten das für Erfahrung, was sie 20 Jahre lang falsch gemacht haben.“

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Fachtagung der Schweizerischen Konferenz Zivile Stabchefs

3. September 2009 von admin | keine Kommentare

Mehrere Mitglieder vom Verband für Krisenkommunikation nahmen an der 2. Fachtagung der Schweizerischen Konferenz Zivile Stabchefs unter dem Titel “Damit die Kommunikation nicht zur Krise wird” teil. Unter den Referenten war auch Simon Kopp, welcher insbesondere zum Thema Krisenprävention sprach (siehe Beilage). Zudem referierten Andreas Staufer (Pressesprecher EDA) und Hanspeter Nehmer (Kommunikation Cablecom) zum Thema Krisenkommunikation.

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