Bundesrätliche Krisenkommunikation

5. Oktober 2009 von admin | 1 Kommentar

In einem Artikel zur Krisenkommunikation der Bundesräte in der Südostschweiz am Sonntag vom 04.10.09 werden die Vorstandsmitglieder des Verbandes zu deren Einschätzung befragt. Zudem wird der Verband für Krisenkommunikation in einem Kasten vorgestellt.

Wenn sieben Egos kommunizieren

«Kakophonie» – so lautet das Urteil des CVP-Präsidenten Darbellay über die bundesrätliche Kommunikation der letzten Wochen. Experten machen die grossen Egos der Magistraten dafür verantwortlich und fordern eine Regierungsreform.

Von Sermîn Faki

Bern. – Boni für Pleitebanker, Schweizer Geiseln in Libyen und die Verhaftung eines Kultregisseurs: Die wirtschaftlichen und politischen Eliten des Landes stehen derzeit unter Beschuss wie selten. Alles eine Folge schlechter Kommunikation, sagen Experten. «In Sachen Krisenkommunikation ist die Schweiz ein Schwellenland», bringt es Roger Huber, Präsident des Schweizer Verbandes für Krisenkommunikation (siehe Kasten), auf den Punkt. Der ehemalige Journalist bietet Medientrainings für Führungskräfte an und findet, dass Topmanager und Politiker zu wenig gut geschult sind, um erfolgreich zu kommunizieren. «Viele überschätzen ihre Fähigkeiten, vor allem, weil sie keine Kritik mehr gewohnt sind.» Dabei, davon ist Huber überzeugt, kann man mit guter Vorbereitung eine Krise besser überstehen.

Der vollständige Artikel ist hier (pdf) zu lesen.

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