Archiv für den Monat Februar 2011

Programm Mitgliedertreffen Schweizer Verband für Krisenkommunikation 2011

13. Februar 2011 von admin | keine Kommentare

Wir möchten euch dieses Jahr bereits frühzeitig die Termine für die Mitgliedertreffen des Schweizer Verbandes für Krisenkommunikation mitteilen. Wir haben uns entschieden, auf Grund der Lage und des Komforts unsere Treffen zukünftig im AU PREMIER im Hauptbahnhof Zürich abzuhalten (Ausnahmen siehe unten).
Wir freuen uns sehr, im Juni Gast bei der Stadtpolizei Zürich sein zu dürfen, die uns den durch ihren modernen Krisenführungsraum führt. Ebenso konnten wir bereits hochkarätige Referenten gewinnen, die spannende Referate und angeregte Diskussionen garantieren. Die Einladung für die Generalversammlung und der Link sind hier zu finden.

Termine Mitgliedertreffen 2011:

Dienstag, 22. März 2011, 18:00 Uhr
Generalversammlung
Ansgar Thiessen, wissenschaftlicher Beirat
Krisenkommunikation aus Sicht der Forschung

Donnerstag, 14. April 2011, 18:00 Uhr
OFFEN

Donnerstag, 5. Mai 2011; 18:00 Uhr
Anfried Baier-Fuchs, bf-kommunikation,
Toll Collect

Mittwoch, 15. Juni 2011; Zeit noch offen
Besichtigung Führungsraum der StaPo Zürich

Donnerstag 08. September; 18:00 Uhr
OFFEN

Donnerstag, 06. Oktober; 18:00 Uhr
Bettina Zimmermann & Beda Sartory, GU Sicherheit
Führen in Krisen

Donnerstag, 10. November; 18:00 Uhr
Stefan Barmettler, Stv. Chefredaktor Bilanz
Krisen und die Medien

Donnerstag, 08. Dezember; 18:00 Uhr

Adrian Müller, Noocleus
Strategic Foresight, strategische Zukunftsanalysen

Wir bitten euch, euch die Termine vorzumerken. Definitive Einladungen und Anmeldelinks werden jeweils in den Tagen vor dem Treffen verschickt.

Im Namen des gesamten Vorstandes freue ich mich auf die bevorstehenden Treffen und wünsche uns ein spannendes Jahr!

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Interview «Man muss sich davon verabschieden, Social Media als Push-Medium zu verstehen»

12. Februar 2011 von admin | keine Kommentare

Nächste Woche findet in Davos das 2. Weltforum “Communication On Top” statt. Ein Schwerpunktthema wird Krisenkommunikation sein. Der Krisenblog hat bei Ansgar Thiessen nachgefragt, welche neusten Trends er als wissenschaftlicher Beirat des Verbandes für Krisenkommunikation in Davos verkünden wird.

Das gesamte Interview ist zu auf dem Krisenblog zu finden.

Welches ist Dein Geheimtipp für die Krisenkommunikation, den Du am 18. Februar 2011 in Davos am Weltforum Communication On Top verraten wirst?

Ich habe letztes Jahr in einer der grössten Studien zum Thema Krisenkommunikation und Reputationsmanagement im deutschsprachigen Raum zeigen können, dass Krisen sich auf unterschiedliche Dimensionen von Reputation auswirken. Bisher ist man davon ausgegangen, dass Krisen Reputation als Ganzes schädigen. Das ist nicht so. Umgekehrt kann man nun durch gezielte Krisenkommunikation Reputation langfristig erhalten. Denn wenn man die unterschiedlichen Dimensionen kommunikativ richtig „bedient“, hat dies langfristig positive Folgen auf die Reputation. Diesen Zusammenhang werde ich aufzeigen und mit eindrucksvollen Beispielen aus der Praxis belegen.

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Buchrezension: Strafuntersuchung und Medien im Spannungsfeld der Interessen

12. Februar 2011 von admin | keine Kommentare

Jäger Rolf: “Strafuntersuchung und Medien im Spannungsfeld der Interessen”. 2010, Dike Verlag AG Zürich/St. Gallen (www.dike.ch). ISBN 978-3-03751-304-0.

von Fritz Lehmann,

Wie Katz und Maus sei das Verhältnis zwischen Juristen und Öffentlichkeitsbeauftragten, sagt man. Es geht aber auch anders, und das zeigt ein Praktiker der Juristenzunft: Dr. Rolf Jäger. Seine Dissartationsarbeit “Strafuntersuchung und Medien im Spannungsfeld der Interessen” beruht auf Praxisbeispielen, die er systematisch analysiert und beurteilt. Er berücksichtigt dabei sowohl das Medienrecht wie auch das solide Handwerk der Medienarbeit.

Rolf Jäger ist Leitender Staatsanwalt in Winterthur, er hat seine Erfahrung im Umgang mit Medien auf praktische Weise erworben, beispielsweise als er zuständig für die Aufklärung des Fraumünsterpostraub war. Seine Fallbeispiele haben durchwegs Wiedererkennungswert, so etwa der Fall mit dem ehemaligen Armeechef oder dem Organisator der ehemaligen “Diamantfeiern”, einem Generalstabsobersten.

Wann darf, soll oder muss ich an die Öffentlichkeit gelangen? So lautet die Frage des Kommunikationsbeauftragten durchwegs. Verletze ich juristische Regeln oder schaffe ich Präjudizien? Jäger – und da tritt der erfahrene Praktiker in den Vordergrund – hält Checklisten bereit, die dem Anwender dienliche Instrumente für Entscheidfindungen sind. Er zeigt, wo juristischer Spielraum besteht, wo der Krisenkommunikator Spielregeln verletzt oder sogar Grenzen überschreitet. Grauzonen und die Dilemmata werden angesprochen, Fälle also, für die keine Standardrezepte zur Verfügung stehen.

Man merkt, dass der Autor Erfahrung in der Medienarbeit hat, ganz im Gegensatz zu den selbsternannten Kommunikationsexpertinnen und -experten, die sich jeweils ungerufen andienen. Jägers Buch ist deshalb nützlich, weil es die optimale Mischung aus juristischer und medialer Praxis enthält.

Aber alles regeln lässt sich halt nicht, besonders nicht die Unwägbarkeiten der unstrukturierten medialen Verläufe. Dies führt denn auch zu Jägers Fazit, das für gegenseitiges Vertrauen und Respekt wirbt.

Gerade Krisenkommunikatoren – auch ohne juristische Ausbildung – werden dieses Buch anwenden können, denn seine Gliederung ist übersichtlich, die Querverweise verständlich und der Text fasslich. Es gehört schlicht und einfach griffbereit in den Bücherschrank des Kommunikationspraktikers!

Jäger Rolf: “Strafuntersuchung und Medien im Spannungsfeld der Interessen”. 2010, Dike Verlag AG Zürich/St. Gallen (www.dike.ch). ISBN 978-3-03751-304-0.

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VKK Generalversammlung am 22. März 2011

7. Februar 2011 von admin | keine Kommentare

Anmeldung unter: http://bit.ly/e38luI

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